Kunden der Raiffeisenbank Ebrachgrund eG reisen nach Israel

Im November 2017 bereisten Kunden der Raiffeisenbank Ebrachgrund das Land am Toten Meer – Israel.

In den frühen Morgenstunden machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen Nürnberg. Wir flogen direkt in die Metropole nach Tel Aviv. Dort begrüßte uns unser Reiseleiter Daniel Nantes, welcher uns auf unserer sieben tägigen Reise durch das Heilige Land begleitete. Unsere erste Station war die Wüstenstadt Arad in der Nähe der Negev-Wüste.

Von dort aus besuchten wir die Quelle Avdat. Sie liegt in einer Schlucht, deren weiße Steilwände sich bis zu 150 m erheben. In der scheinbar lebensfeindlichen Wüste bietet sie das wichtige Element Wasser. Hier  machte bereits Moses mit den Kindern Israels vor 3500 Jahren auf dem Weg von Ägypten nach Israel auch Halt

Der erste Präsidenten Ben Gurion und seine Ehefrau sind auch in der Negev Wüste bei Sde Boker begraben. Von dort aus hatten wir eine wunderbaren Blick über den Zinnfluss, durch den das Volk Israels wanderte. Von Berg „Avnun“ konnten wir einen der großen Krater überblicken, welche für die vielschichtigen farbenfrohen Naturfelswände berühmt ist. Der Tag schloss mit einem leckeren Abendessen in dem Beduinenlager Kfar Hanokdim.

Der dritte Tag unserer Reise brachte uns Richtung Totes Meer, welches 400 m unter dem Meeresspiegel liegt. Die jüdische Felsenfestung Masada thront hoch über dem Toten Meer.Hier besichtigten wir die Ruinen des König Herodes und die Wohngebäude der Menschen, welche hier von 70 bis 73 n. Chr. während der Belagerung des Felsens durch die Römer in der Zeit des jüdischen Krieges lebten.

Nach der Besichtigung des Herodes-Palastes hatten wir Zeit um die Seele baumeln zu lassen bei einem vergnüglichem Bade im Toten Meer. Der sehr hohe Salzgehalt, der dazu führt, dass man nicht untergeht, entsteht durch die Verdunstung des abflusslosen “Meeres“, die die Wasserzufuhr bei weitem übertrifft.

Gegen Nachmittag trafen wir in Jerusalem ein. Ein traumhafter Blick vom Ölberg hinab und auf dem Tempelberg hinauf rundete den Tag ab.

Am Abend erkundeten wir Jerusalem mit einer Nachtfahrt durch die Straßen und Gassen von Jerusalem. Der krönende Abschluss des Tages war der nächtliche Besuch der Klagemauer.

Am frühen Morgen machten wir uns auf dem Weg zum Tempelberg mit dem Besuch der El-Akza Moschee und dem Felsendom, welche leider nicht mehr von innen zu besichtigen sind.   Der Felsendom  beeindruckt mit seinen strahlend blauen Kacheln und goldenen Kuppel, welche schon von weitem sichtbar verzaubern. In der Altstadt folgten wir dem Leidensweg Christi, dem Kreuzweg auf der Via Dolorosa. Vorbei am österreichischen Hospiz und durch die verwinkelten Gassen der Basare endet die Via Dolorosa an der Grabeskirche, die durch das Labyrinth von über und untereinanderliegenden Kapellen und Seitenkapellen ein ganz besonderes Bauwerk ist. Danach legten wir einen Stopp an der Halle der Kinder in der Gedenkstätte Yad Vashem ein.

Ein beeindruckender Ort. Ein Ort für das Gedenken an die ermordeten Kinder der Nazi-Zeit. Die Halle der Kinder wird erleuchtet von einer Kerze . Der  Ort ist ein Raum der Stille und Dunkelheit , in dem die Namen der toten Kinder in einer Endlosschleife abgespielt werden und das dauert 18 Monate.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Bethlehem in das autonome Palästinensergebiet.. Dort besichtigten wir die Geburtskirche Jesu. Die Kirche ist eine orthodoxe Kirche und die Geburtsstätte Jesu liegt unterhalb der Kirche in einer Höhle. Dieser unglaublich bewegte Tag endete mit dem Besuch des „Garten Gethsemane“ mit der Kirche aller Nationen. Wir verließen am nächsten Morgen Jerusalem in Richtung Bet Sche´an, die große römische Stadt  in der Jesu lehrte  und die noch heute mit großartigen Ausgrabungen der römischen Antike aufwartet. Die weitere Fahrt brachte uns nach Nazareth  zur Verkündigungskirche, welche mit ihren berühmten und fantastischen Mosaiken verziert ist. Gegen Abend checkten wir im grünen Norden Israels einem Kibbuz-Hotel ein.

Der nächste Tag startete mit einer Fahrt auf die Golanhöhen, wo wir die Banias-Quelle besuchten. Hier befand sich auch Caesarea Philippi, das uns aus der Bibel bekannt ist. Diese Region ist eine der schönsten Landschaften Israels mit immer wieder eindrucksvollen Blicken. Die weitere Fahrt führt uns zu den heiligen Stätten der Christenheit am See Genezareth. Unsere erste Station war Tabgha, wo die Brotvermehrungskirche an eines der Wunder Jesu erinnert. In der Mitte des 4. Jahrhunderts entstand hier am See die erste Kirche. Im heutigen Gotteshaus sind nach wie vor die beeindruckenden Mosaiken des alten Kirchengebäudes zu sehen. Dann fuhren wir hinauf zum Berg der Seligpreisung, wo Jesus seine berühmte Bergpredigt hielt. Der Tag wurde mit einer Fahrt auf dem See Genezareth abgerundet.  Am letzten Tag fuhren wir nach zur Hafenstadt Akko, einer alten Kreuzrittermetropole. Die Stadt legt noch heute ihren einzigartigen orientalischen Charme offen und lädt zum Bummeln durch den Basar mit den Handwerk- und Kunstgewerbeständen ein. Auch die Kreuzritter hinterließen mächtige mittelalterliche Festungsbauten mit einer großen Wallmauer und alten Gebäuden. Weiter ging es auf der Panoramastraße nach Haifa, wo wir einen fantastischen Ausblick über die in einer schönen Bucht liegende Stadt mit den hängenden Gärten des Bahai Tempels hatten. Die weitere Fahrt ging ins Karmel-Gebirge, wo wir das Karmeliten-Kloster besichtigten. Von dort aus hatten wir einen außergewöhnlichen Blick auf das Jesreel-Tal und die Berge Galiläas. Durch die fruchtbare Scharon-Ebene  gelangten wir nach Tel Aviv. Israels größte Stadt, die sich als moderne, westlich orientierte Metropole präsentiert, eine Stadt, die niemals schläft. Unsere Reise durch das Heilige Land endet in Tel Aviv. Wir sagten Schalom und auf Wiedersehn….