Kunden der Raiffeisenbank Ebrachgrund eG reisen nach Moskau und St. Petersburg

Moskau und St. Petersburg war vom 06.09. bis 13.09.2019 das Ziel einer Gruppenreise der Raiffeisenbank Ebrachgrund eG unter der Leitung von Reiseleiter Markus Hoffmann

Nach einem kurzweiligen Flug mit der Deutschen Lufthansa  wurden wir von unserer russischen Reiseleiterin Elena vom Flughafen in Moskau abgeholt. Moskau ist mit seinen geschätzten 12 Millionen Einwohnern die größte Stadt Russlands, sogar die größte Stadt Europas. Die Fahrt in die Mega-Innenstadt zum Hotel dauerte knappe zwei Stunden. Bis dorthin konnten wir vom Bus aus bereits die Gegend von Moskau bewundern. Nach dem Check-In im Hotel hatten wir noch die Möglichkeit im nahegelegenen "Kleinen Kreml" die russische Mentalität kennenzulernen. Dieser "Kleine Kreml" ist ein großer Markt mit vielen Leckereien, einer alten Holzkirche im Mittelpunkt und einigen Souvenierläden.
Den nächsten Tag begannen wir mit einer großen Stadtrundfahrt durch die pulsierende Metropole von Moskau. Die Fahrt begann auf einer großen Aussichtsterrasse. Während wir den Ausblick über die Stadt genossen, überflogen uns drei Helikopter des Russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie landeten alle in der Nähe bzw. am Kreml. Unsere weitere Stadtrundfahrt führte uns zum Neujungfrauen-Kloster. Danach fuhren wir weiter, an einer der Sieben Schwestern von Stalin vorbei. Die Sieben Schwestern sind von Stalin ab 1947 erbaute prachtvolle Hochhäuser, in denen damals hohe Persönlichkeiten, Künstler und Politiker wohnten. Später war das Außenministerium hier untergebracht bzw. wurden sie als Hotels genutzt. Das Bolshoi-Theater war einer der nächsten Punkte auf unserer Rundfahrt, welches an der Christus-Erlöser-Kathedrale endete. Die Kathedrale ist das zentrale Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche und gehört mit 103 Metern zu den höchsten orthodoxen Sakralbauten weltweit. Sie wurde 1883 gebaut, 1931 während der Stalin-Diktatur zerstört und 1995 weitestgehend detailgetreu wieder aufgebaut.
Der Nachmittag stand ganz unter der Besichtigung des Kreml-Areals mit der Besichtigung von drei der fünf Kathedralen. Die Kathedralen sind mit vielen Ikonen-Malereien ausgestattet. Der Kreml ist der älteste Teil der russischen Hauptstadt Moskau und deren historischer Mittelpunkt. Innerhalb der Kremlmauern befinden sich zahlreiche Sakral- und Profanbauten – Kathedralen, Paläste und Verwaltungsgebäude – aus verschiedenen Epochen.  Nach dem Besuch des Kremls und des Durchschreitens des Tores des Erlöserturms, kamen wir auf dem Roten Platz mit der Basilius-Kathedrale und deren bunten Zwiebeltürmen, dem Lenin-Mausoleum und dem berühmten Einkaufszentrum GUM an.
Der obligatorische Besuch des Warenhauses GUM war unumgänglich - ein Paradies zum shoppen.
Am Abend stand ein Zirkusbesuch auf unserem Programm. Die Akrobaten unterhielten uns sehr kurzweilig mit ihren Darbietungen aus romantischen Tanz, aufregenden Trapeznummern, lustigen Tiershows und dem herzlichsten Clown aller Zeiten.
Der dritte Tag unserer Reise führte uns in den Untergrund von Moskau. Wir fuhren mit der legendären Metro Moskaus und besichtigten die schönsten Stationen auf der Ringlinie. Die U-Bahn gehört zu den tiefsten Tunneln und Bahnhöfen der Welt.  Die Stationen der Moskauer Metro sind aufgrund ihrer teilweise sehr anspruchsvollen Architektur als unterirdische Paläste bekannt. Die Stationen wurden durch den sozialistischen Klassizismus zu Zeiten Stalins prunkvoll ausgestattet.
Nach der unterirdischen Rundfahrt besichtigten wird die Tretjakow-Galerie. Sie ist die neben der St. Petersburger Eremitage eine der größten und berühmtesten Kunstsammlungen Russlands. Die Galerie umfasst eine Sammlung von 140.000 Werken der Malerei, Graphik und Bildhauerei.  
Den Nachmittag verbrachten wir im wunderschönen Park Kolomenskoje, in welchem sich die Christi-Himmelfahrts-Kirche und die Zarenresidenz  befinden.
Am vierten Tag fuhren wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug Sapsan von Moskau nach St. Petersburg. Der von Siemens gebaute Zug brachte uns mit 400 km/h innerhalb von 4 Stunden in die ehemalige Zarenstadt. Dort angekommen, wurden wir von unserer neuen Reiseleiterin Regina begrüßt und zur Kreuzfahrt auf der Newa eingeladen, um die historischen Gebäude von  St. Petersburg zu Wasser zu besichtigen.
Die Stadtrundfahrt führte uns am fünften Tag zur Admiralität, zur Alten Börse,  Schlossplatz, Marsfeld, Sommergarten, Theaterplatz und Nevsky Prospekt.
Der Nevsky Prospekt ist eine 4,5 Kilometer lange Prachtstraße mit vielen historischen Residenzen und Palais vieler reicher Aristokraten. Neben dem Historischen gab es auch für die Shopping-Fans viel zu sehen – der Nevsky Prospekt ist die bekannteste Einkaufsmeile der Stadt. Der Nachmittag stand unter der Besichtigung der Peter-und-Paul Festung. Die Festungsanlage ist das historische Zentrum der Stadt und beherbergt vor allem Ausstellungen, Museen und die berühmte Peter-und-Paul-Kathedrale. In der Kathedrale sind die meisten der russischen Kaiser begraben, darunter auch die letzten Zaren der Familie Romanow. Am Ende stand der Besuch beim umstrittenen Denkmal von Peter I. bevor. Die Skulptur wurde ungewöhnlich gestaltet, da Peter I. mit sehr kleinem Kopf und übergroßen Füßen und Händen dargestellt ist. Den Abend verbrachten wir in der SkyBar im 18. Stock unseres Hotels, von wo aus wir einen wunderbaren Überblick über das nächtliche St. Petersburg hatten.
Der sechste Tag unserer Reise führte uns in die berühmte Eremitage der Zarenstadt. Dieses Museum ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Es beherbergt zirka drei Millionen Kunstobjekte, wovon wir einen kleinen Teil besichtigen konnten. Die ausgestellten Werke der Künstler Rembrandt, Rubens, Matisse, Gauguin, Leonardo da Vinci und Pablo Picasso beeindruckten uns. Nach der Besichtigung der alten Künstler stand die Wladimir-Kathedrale auf unserem Plan. Die Kathedrale wurde im 18. Jahrhundert auf Anweisung der Zarin Anna Iwanowna errichtet und von der Zarin Katharina der Großen fertiggestellt. Nach der kirchlichen Erkundung spazierten wir über den Kusnechni-Bauernmarkt.
Das Highlight stand am siebten und vorletzten Tag unserer Reise auf Programm. Der Besuch des Katharinen-Palastes mit dem weltberühmten, rekonstruierten Bernsteinzimmer und der weitläufigen Parkanlage war der Höhepunkt unserer Reise. Der Palast von Katharina der Großen ist ein Prunkbau, welcher die Macht der Zaren und den Reichtum noch heute widerspiegelt. Am Eingang des Palastes wurden wir sogar angewiesen über unsere Schuhe Fußlinge zu tragen, damit wir den äußerst wertvollen Parketteinlegeboden nicht beschädigen. Im leicht abgedunkelten Bernsteinzimmer wurden wir abermals von der Pracht des Zarenreichs überwältigt. Auch die restlichen Gebäude des Zarenhofes ließen keinen Zweifel, in welchem Reichtum die Zaren damals schwelgten. Nach Besuch des Palastes spazierten wir durch den wunderschön angelegten Park und machten uns danach auf den Weg zum Peterhof.
Der Peterhof wurde von Peter I. erbaut und unter den nachfolgenden Zaren erweitert – es gilt als das "russisches Versailles". Das Außergewöhnlichen an der Palastanlage ist nicht der Palast selbst, sondern die "Große Kaskade" und die 176 Fontänen und Springbrunnen. Nach dem kurzweiligen Spaziergang durch die Parkanlage stand für uns alle fest, dass die Zaren damals ein sehr prunkvolles Leben in St. Petersburg führten.
Am Abend machten wir eine fantastische Lichterfahrt durch das lebendige St. Petersburg. Die Fahrt durch die ehemalige Zarenstadt brachte uns über Klappbrücken, welche zu einer bestimmten Uhrzeit mit Musik geöffnet werden. Bei einem Glas Krimsekt und russischem Vodka stießen wir bei geöffneten Brücken und klassischer Musik auf den Abschluss unserer Reise an.
Unsere nächste Reise führt im September 2020 ins wunderschöne Albanien. Herr Hans-Günter Emrich in unserer Filiale in Mühlhausen hält Informationen für Sie bereit.